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Objekte, die in optisch dichteren Medien wie Wasser gesehen werden, erscheinen lotrecht gegen die durchblickte Grenzfläche gehoben. Das Phänomen ist seit der Antike bekannt, es wird nach Goethe als optische Hebung bezeichnet und im Optikunterricht der Schule gerne als Einstieg in die Refraktionsoptik genutzt. Diese handelt indessen nicht von optischer Hebung, sondern von Lichtbrechung, was im Wesentlichen historische Gründe hat. Wie Hebung von Sicht und Brechung von Licht als methodisch verschiedenartige aber gleichwertige, verallgemeinerbare Perspektiven auf denselben optischen Phänomenkomplex vermittelbar werden, ist in den vergangenen Jahren im physikdidaktischen Kontext mehrfach diskutiert worden. Offen geblieben ist dabei eine Reihe fachlicher, didaktischer und methodisch-erkenntnistheoretischer Fragen, die sich u.a. auf die astigmatischen Bedingungen der Bildentstehung, auf methodisch aufschlussreiche Unterschiede historischer Zugänge zum Brechungsproblem und auf die mathematische Beschreibung der Bildkurven der Hebung beziehen. Ziel der vorliegenden Arbeit ist die Beantwortung dieser Fragen im Rahmen einer Phänomenologie der optischen Hebung. (Inhaltsverzeichnis)

Buch- und Zeitschriftenbeiträge

  • Quick, T., Grebe-Ellis, J., & Passon, O. (2015): Ein genauer Blick auf die optische Hebung. PhyDid A – Physik und Didaktik in Schule und Hochschule 1/14: 26-44 (pdf)
  • Hümbert, S.; Quick, T. & Grebe-Ellis, J. (2013): „Ich sehe was, was du nicht siehst...“ – Experimente zur optischen Bestimmung der Ergänzungsfarben im Nachbild. PhyDid B - Didaktik der Physik - Beiträge zur DPG-Frühjahrstagung. (pdf)
  • Quick, T. (2012): Über den Wolken ... . Grundschule Sachunterricht, 53 (1):21-27 (Link)
  • Quick, T; Grebe-Ellis, J. (2011): Wo wird das Bild einer unter Wasser liegenden Münze gesehen? PhyDid B – Didaktik der Physik. Beiträge zur DPG-Frühjahrstagung 2011 in Münster. (pdf)
  • Quick, T. (2011): Die Erde - Unser Heimatplanet. Grundschule Sachunterricht, 51 (3): 20-26 (Link)
  • Quick, T. (2011): Einmal Neptun und zurück. Grundschule Sachunterricht, 51 (3): 27-31 (Link)
  • Quick, T. (2011): Warum hängen Planeten nicht an der Leine? Grundschule Sachunterricht, 51 (3): 32-33 (Link)
  • Quick, T.; Grebe-Ellis, J. (2010): Eine mathematische Beschreibung von Helligkeitsverläuufen in Schattenbildern In: D. Höttecke (Hrsg.), Entwicklung naturwissenschaftlichen Denkens zwischen Phänomen und Systematik. Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik. Jahrestagung in Dresden 2009. Münster: LIT-Verlag, S. 404 – 406
  • Quick, T., Müller, M. & Grebe-Ellis, J. (2009): Mathematische Beschreibung von Schattenbildern im Kontext der phänomenologischen Optik. In: Nordmeier, V. & Grötzebauch, H. (Hrsg.): Didaktik der Physik. Beiträge zur Frühjahrstagung der DPG 2009 in Bochum, Berlin: Lehmanns Media (pdf)